Nord-Süd-Linie in Saudi-Arabien

Bayka wurde in die Wüste geschickt

Saudi-Arabien erstreckt sich über rund 2,2 Millionen km2 und ist damit sechsmal so groß wie Deutschland. Als größter Staat auf der Arabischen Halbinsel hat Saudi-Arabien entlang des Roten Meers und des Persischen Golfs mehr als 2.600 Kilometer Küstenlänge. Nur 1,45 % der Landfläche sind fruchtbar, 95 % sind mit Wüste bedeckt. Der Golfstaat hat den Umbau für die Zukunft nach dem Öl bereits eingeläutet. Neue Städte und Entertainmentanlagen werden aus dem Wüstensand gestampft, der Abbau von Rohstoffen wie Gold, Kupfer, Zink, Erz oder Bauxit wird forciert, Aluminium- und Phosphatwerke werden gebaut.

Mit der North-South- Railway kam das zweite Großprojekt hinzu. Das 2.400 Kilometer lange Eisenbahnnetz der Nord-Süd-Linie verbindet den an Jordanien angrenzenden Norden des Landes mit dem Persischen Golf und der Hauptstadt Riad. Das nicht elektrifizierte Streckennetz ist weitgehend eingleisig und für Höchstgeschwindigkeiten von 250 km/h ausgelegt. Befahren wird es mit speziellen, wüstentauglichen Dieselloks, Sandpflug inklusive. Die Teilstrecke zwischen der neuen Industriestadt Ras Al Khair und den Phosphatminen in Hazm al-Dschalamid ist seit 2011 für den Güterverkehr freigegeben. Seit 2017 ist auch der erste Teil der 995 für den Personentransport eingeplanten Streckenkilometer in Betrieb. Der französische Thales-Konzern führte das internationale Konsortium an und auch die Bayka konnte sich bereits über zwei Aufträge für diebstahlwehrende Kabel freuen.

Inzwischen ist die Bayka als Lieferant von der SAR (Saudi Railway Company) zertifiziert, konnte für alle Streckenteile Angebote abgeben und einige Aufträge direkt von der Eisenbahngesellschaft generieren.

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Holger Schäfer

Holger Schäfer

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